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 | Keynote-SpeakerInnen 2010 |  |
Mag. Harald Posch
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Fit 4 Changes – Das HR Management als aktiver Gestalter von Changeprozessen
Die strategisch wichtige Rolle des HR Managements als aktiver Gestalter von Changeprozessen gewinnt seit Herbst 2008, ergo der Finanzkrise, immer mehr an Bedeutung, denn seitdem sind Unternehmen in Bewegung. Und ist ein Unternehmen in Bewegung, so sind es auch die MitarbeiterInnen. Wie es gelingt, Change Management als Dienstleistung in einem Umstrukturierungsprozess zu integrieren und welche Elemente dabei besonders zu beachten sind, verrät Harald Posch in seinem Keynote-Vortrag bei der Personal Austria 2010.
Das HR Management der Volksbank AG verstehe sich dabei als Partner der betroffenen Einheiten, der den Prozess aktiv begleitet und mitgestaltet, erklärt der Personalleiter der Volksbank AG. „Wir verstehen Change Management als eine Dienstleistung, die Organisationen bzw. Organisationseinheiten dazu befähigt, ihre Strategien zu ändern, indem sie Menschen dabei unterstützt, während des gesamten Prozesses zu lernen, zusammenzuarbeiten und mitzugestalten“. Denn Ängste, die mit jeder Umstrukturierung einhergingen, bremsten Geschwindigkeit und Kreativität und die Fehlerrate steige, so der erfahrene Personalist, der aus über mehr als 20 Jahren Berufserfahrung schöpft. „Wenn man die Menschen hier nicht begleitet, verliert man als erstes die Top Talents, in die intensiv investiert wurde und die für den Unternehmenserfolg gerade in Krisenzeiten wichtig sind.“
Das Um und Auf bei Change Prozessen sei ein gemeinsam mit den internen AuftraggeberInnen entwickelter „Change Masterplan“, der Plattformen zum Steuern und Entscheiden, Raum zum Erarbeiten von Inhalten, Fixpunkte der Kommunikation und Reflexion aber auch Elemente der Qualifikation und Befähigung sowie definierte Meilensteine im zeitlichen Ablauf enthält.
Keynote-Vortrag „Fit 4 Changes – Das HR Management als aktiver Gestalter von Changeprozessen“, Mittwoch, 22. September, 16.00 bis 17.00 Uhr, Praxisforum 3
Der Keynote-Speaker Harald Posch wird Ihnen präsentiert von Speakers Excellence.
Andrea Raffaseder
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Teamlei(S)tung für Top-Performance
Es ist nicht lange her, dass die ganze Welt zur Fußball-WM nach Südafrika schaute und dort Spitzenleistungen bewunderte. Dass es zwischen der Teamleistung im Fußball und in Unternehmen Analogien gibt, ist Andrea Raffaseder überzeugt. Als erfolgreiche Managerin hat sie die Erfahrung: „Ob Wirtschaft oder Sport, die Mannschaft ist der Schlüssel zum Erfolg!“ Allerdings dürfe so eine Mannschaft nicht auf sich alleine gestellt sein: In einem schlecht geführten Team verkümmern selbst Top-Talente, weiß sie als international erfahrene Führungskraft. „Es ist der Teamchef, der dem Zusammenwirken seiner Stars Richtung und Rückhalt geben muss – eine Erkenntnis, die Fußballfans nicht überraschen wird!“ Wie Unternehmen Führungsmannschaft und Teams fördern können, erläutert Raffaseder, Vorstand des VAMED-Konzerns, in ihrem Keynote-Vortrag.
So sei das strategische Personalmanagement bei VAMED durch nachhaltige Investitionen sowohl in die Mitarbeiter als auch in die Exzellenz der Führungskräfte geprägt. Denn um das starke Wachstum abzusichern, sei beides gleichermaßen wichtig, so die erfahrene Managerin. Wesentliche Bausteine bei VAMED seien dabei effiziente Strategien zum Finden und Binden internationaler Talente – zum Beispiel durch eine eigene Akademie und betriebliches Wissensmanagement – sowie Führungskräfte-Entwicklungs-Programme.
Die Oberösterreicherin begann nach dem Studium in Wien ihre Karriere bei Voest-Alpine. Nach mehreren Stationen im In- und Ausland für die VA TECH kam sie 2005 zu Siemens und leitete zwei Jahre lang Siemens Ukraine. Seit Anfang 2009 ist die Mutter von vier Kindern Vorstand bei VAMED und für das internationale Projektgeschäft verantwortlich.
Keynote-Vortrag „Teamlei(S)tung für Top-Performance“, Donnerstag, 23. September, 15.30 bis 16.30 Uhr, Praxisforum 1
Manfred Füllsack
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Arbeitsorganisation from the bottom up: Technische Möglichkeiten und Bedingungen zur Selbstorganisation von Arbeit
Die Entwicklung neuer Informationstechnologien hat tiefgreifende Veränderungen unserer Arbeitswelt zur Folge. Neben der Effektivierung von Produktionsabläufen, der Organisation von Nachschub und Vertrieb, der Erleichterung administrativer Aufgaben und vielem mehr, betrifft dies auch die sozialverträgliche Organisation unserer Arbeit, so die These von Manfred Füllsack. Zwar werde uns die Arbeit auch in Zukunft nicht ausgehen, ist der Sozialwissenschaftler überzeugt. Denn Arbeit erzeuge selbst wiederum Arbeit, wie etwa die Organisation, Administration und Kontrolle der Arbeit, die Bildung der Arbeitskräfte, oder die Absicherung vor den Risiken und Unwägbarkeiten der Arbeit. Sie könnte jedoch anders verteilt werden.
„Die Organisation unserer Arbeit ist bisher eher einer top-down-Steuerung, also in der Regel staatlich-politischer Obhut anheimgestellt gewesen“, gibt der Wiener Arbeitsforscher zu bedenken. Trotz unübersehbarer historischer Erfolge seien damit die Entwicklungs- oder Anpassungsmöglichkeiten der Arbeitsorganisation eher klein geblieben und interessante sozialpolitische Ideen hätten sich nicht durchsetzen können. „Heute eröffneten Internet, Smartphones und leistungsfähige Computer jedoch Möglichkeiten, die weit über die uns vertrauten Organisationsformen von Arbeit hinausgehen“, so Füllsack.
Sein Keynote-Vortrag wird sich mit der Frage beschäftigen, ob dies nun Arbeitenden, die etwa von Kurzarbeit oder Personalabbaumaßnahmen bedroht sind, ermöglichen wird, ihre Arbeit und Einkommensmöglichkeiten bottom up selbst zu verteilen, sowie Bedingungen, technische Möglichkeiten und konkrete Voraussetzungen solcher Unternehmungen diskutieren. Manfred Füllsack (Univ. Doz. Dr.) unterrichtet zurzeit an den Universitäten Wien und Graz und an der Wirtschaftsuniversität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte sind Arbeit und ihre Organisation, komplexe Systeme, Netzwerke, Simulationen.
Keynote-Vortrag „Arbeitsorganisation from the bottom up: Technische Möglichkeiten und Bedingungen zur Selbstorganisation von Arbeit“, Donnerstag, 23. September 2010, 16.30 bis 17.30 Uhr, Forum Best Practice
Prof. Dr. Harald Pill
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Die Partitur des Erfolgs – Von der trägen Masse zum Schwungrad
In herausfordernden Situationen wie zum Beispiel Veränderungsprozessen heißt es einen kühlen Kopf bewahren, denn Angst kann sehr lähmend sein. Aber wie kann der kühle Kopf mit seiner logischen Analyse Argumente für positive Emotionen liefern? Und wie schafft man es, eine Krise als Chance zu betrachten?
Das physikalische Gesetz der Trägheit, das Veränderungen grundsätzlich im Wege stehe, könne durch die richtigen Impulse geschickt zur Motivation und zu einer positiven Eigendynamik transformiert werden, erklärt Prof. Dr. Harald Pill. „Die Beteiligten müssen den Sinn einer Veränderung verstehen, dann sind sie auch bereit, die Aufbruchsstimmung mitzutragen und sich selbst aktiv einzubringen“, betont der international tätige Management- und Kommunikationsberater. Aus seiner Erfahrung funktioniert selbst der genialste Change Masterplan nur, wenn alle Beteiligten bei der Umsetzung engagiert mitwirken.
In seinem Keynote-Vortrag zieht der am Mozarteum ausgebildete Sänger, Geiger und Musikpädagoge eine Analogie zur Musik, denn Stimmung gehorche dem Gesetz der Resonanz: „Einer, der falsch spielt, zerstört die ganze Symphonie. Im Arbeitsteam heißt das: Nichts ist gefährlicher, als einer, der permanent schlechte Stimmung verbreitet.“
Wie Führungskräfte als „Dirigenten“ ihres „Orchesters“ dafür sorgen können, dass alle Instrumente stimmen, dass jeder seinen Teil der Partitur (Masterplan) richtig spielt und allen gemeinsam der Applaus des Publikums (Erfolg auf dem Markt) sicher ist, erklärt der Kommunikationsberater für Führungskräfte in seinem Keynote-Vortrag.
Keynote-Vortrag „Die Partitur des Erfolgs – Von der trägen Masse zum Schwungrad“, Donnerstag, 23. September, von 10.15 Uhr bis 11.15 Uhr im Praxisforum 2
Der Keynote-Speaker Prof. Dr. Harald Pill wird Ihnen präsentiert von Speakers Excellence.
Mag. Andrea Scherney
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Feel good – du hast nur ein Leben!
Situationen, in denen wir uns schlecht fühlen und denken, dass wir nicht die Kraft haben wieder hoch zu kommen, stärken unsere Persönlichkeit, weiß Mag. Andrea Scherney. Die dreifache Paralympics-Goldmedaillengewinnerin sieht solche Situationen als Herausforderungen und nicht als Schicksalsschläge: „Nichts motiviert mich mehr als die drei Worte ‚Das geht nicht‘. Dann tue ich alles, um das Unmögliche möglich zu machen“.
Die erfolgreiche Leichtathletin hat bereits scheinbar Unmögliches möglich gemacht: Nach einem Verkehrsunfall mit anschließender Amputation des linken Unterschenkels und einem halben Jahr Rehabilitation schloss sie trotz aller Widerstände ihr Studium der Sportwissenschaft mit der Sponsion zur Magistra phil. ab. Neben Tätigkeiten als Lehrbeauftragte und Trainerin nahm Scherney an großen internationalen Wettbewerben teil, wurde Welt- und Europameisterin im Weitsprung und gewann Gold bei den Paralympics in Atlanta, Athen und Peking.
In den Erfahrungen aus über zwanzig Jahren Sport mit all seinen Erfolgen aber auch Rückschlägen aus der Zeit des Unfalls und der Rehabilitation findet sie viele Anknüpfungspunkte zum Berufsleben. In ihrem Keynote-Vortrag illustriert die heutige Sportdirektorin des Österreichischen Behindertensportverbandes Fragen wie „Was ist Erfolg?“, „Wie gehe ich mit Rückschlägen um?“, „Wie setze ich mir Ziele?“ und „Wie kann ich mich jeden Tag aufs Neue motivieren?“ mit Beispielen aus dem Sport. Dabei zeigt sie, welche Strategien im Sport sowie im Beruf zum Erfolg führen. Wichtig seien eine optimistische Einstellung und die Bereitschaft, Grenzen zu überwinden: „Fürchte dich nicht vor einem großen Sprung. Mit zwei kleinen Sprüngen kannst du nie Weltrekord erreichen!“
Keynote-Vortrag „Feel good – du hast nur ein Leben!“, Mittwoch, 22. September, 16.30 bis 17.30 Uhr, Praxisforum 2
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